Eröffnung des International Center for Networked, Adaptive Production auf der Hannover Messe

Am 25. April von 16 bis 18 Uhr am Messestand der Fraunhofer-Gesellschaft in Halle 2, Stand C22

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Messdaten mit 5G kabellos in Echtzeit übertragen

Live-Vorführung auf der Hannover Messe vom 23. bis 27. April 2018 in Halle 17, Stand C24

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Leistungszentrum Vernetzte, adaptive Produktion

Das Leistungszentrum »Vernetzte, adaptive Produktion« befasst sich mit Entwicklungen für die Industrie 4.0, die anhand von fünf praxisnahen Pilotlinien der Branchen Energie, Mobilität und Gesundheit umgesetzt werden.

Die drei Aachener Fraunhofer-Institute für Produktionstechnologie IPT, für Lasertechnik ILT sowie für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME wollen im Leistungszentrum gemeinsam mit der RWTH Aachen und namhaften Industriepartnern Produktionssysteme und Wertschöpfungsketten im Sinne der Industrie 4.0 entwickeln und anhand der Pilotlinien validieren. Durch die Arbeiten soll es gelingen, die anspruchsvollen Wertschöpfungsketten zur Herstellung technischer und auch biopharmazeutischer Produkte deutlich flexibler und effizienter zu gestalten. Leistungsstarke Partner aus dem Umfeld von IT-Systemanbietern, Anlagenherstellern und produzierenden Unternehmen haben bereits ihre Mitarbeit zugesagt.

Das Leistungszentrum ist eine Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen und der Fraunhofer-Gesellschaft mit intensiver Unterstützung aus der Industrie, die Ende 2016 mit einem Budget von insgesamt 6,4 Millionen Euro in Aachen gestartet wurde. Mit dem Leistungszentrum entsteht eine offene Forschungsplattform und Testumgebung für die Industrie, in der neue Konzepte einer digitalisierten Produktion erforscht und praxisnah erprobt werden können.

 

Digitaler Zwilling im
Produktlebenszyklus

 

Prognosefähigkeit für adaptive Prozessketten

 

Big Data Analytics in komplexen Produktionsumgebungen

 

Cloud-Technologien und Edge Computing im Smart Manufacturing Network

 

5G-Datenübertragung in der Produktion

Vernetzte, adaptive
Produktion

Dr.-Ing. Thomas Bergs berichtet, wie Datenerhebung, -analyse und -austausch dazu führen, Fertigungsprozesse und -prozessketten genauer vorherzusagen, präziser einzuhalten und gründlicher zu dokumentieren.

Digitalisierung und
Vernetzung

Mario Pothen erklärt, wie die neue Testumgebung des Instituts dazu beitragen kann, die Blackbox der Produktionsumgebung zu öffnen und damit längst vorhandene Datenschätze zu heben.

Wettbewerbsfähigkeit stärken

Die Leistungszentren sollen als Kooperationen außeruniversitärer und universitärer Forschung mit Industrieunternehmen eine Alleinstellung auf nationaler und europäischer Ebene schaffen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken. Sie organisieren damit den Schulterschluss zur Wirtschaft und bauen so die nationale und internationale Strahlkraft führender Regionen und Netzwerke in Schlüsselthemen für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie aus.

Exzellenz sichern

Das Fraunhofer-Konzept der Leistungszentren ist ein Angebot an Bund und Länder zur innovations- und verwertungsorientierten Exzellenzsicherung in Schlüsselthemen für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Das Konzept versteht sich als Beitrag der Fraunhofer-Gesellschaft zur Ausgestaltung der neuen Exzellenzinitiative.